Mögliche Symptome einer Übersäuerung sind:
- Muskelschmerzen und -krämpfe.
- allgemeines Unwohlsein.
- anhaltende Müdigkeit.
- Infektanfälligkeit.
- Kopfschmerzen.
- Sodbrennen.
Bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Atmung oder Lungenfunktion kann eine künstliche Beatmung zur Unterstützung der Atmung erforderlich sein. Eine schwere Azidose kann auch direkt behandelt werden, wenn die Behandlung der Ursache nicht anschlägt. In solchen Fällen kann Bikarbonat intravenös verabreicht werden.
Eine metabolische Azidose ist eine primäre Verminderung von Bicarbonat (HCO3−), die typischerweise mit einem kompensatorischem Abfall des Carbondioxid-Partialdrucks (PCO2) auftritt. Der pH-Wert kann deutlich niedriger oder gerade unterhalb der Normwerte sein.
Laktatazidose ist eine metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke aufgrund von erhöhtem Blutlaktat. Eine Laktatazidose resultiert aus einer Überproduktion oder einer verminderten Metabolisierung von Laktat oder aus beidem. (Siehe auch Metabolische Azidose, Säure-Basen-Regulation und Säure-Basen-Störungen.)
Häufiger betroffen sind vor allem Jungen, da diese meist noch weniger Gemüse und Obst essen als Mädchen. Besonders gefährdet sind auch übergewichtige Kinder. Ein ständiger Bewegungsmangel spielt neben der falschen Ernährung ebenso eine tragende Rolle bei der Entstehung einer Übersäuerung im Kindesalter.
Am Patientenplatz: Nach derzeitigen Erkenntnissen können alle Methoden der Kühlung das Ausmaß von Zellschädigungen in Gehirnregionen reduzieren. Das Ngb. wird unbekleidet – mit Ausnahme einer Windel – auf eine mit einem Baumwolltuch bedeckten auf 10-15°C vorgekühlte Kühlmatte gelegt.
Beim Mekoniumaspirationssyndrom entstehen beim Neugeborenen Atembeschwerden (Atemnot), weil es vor der Geburt oder während der Entbindung dunkelgrünen, sterilen Stuhl, das sogenannte Kindspech (Mekonium), in die Lunge eingeatmet (aspiriert) hat.
Asphyxie (griech. von asphyxia = „Stopp des Pulsschlags“): Bezeichnet einen Sauerstoffmangel im Blut, der durch einen unzureichenden Gasaustausch bedingt ist und mit einer Hyperkapnie und Azidose einhergeht.
Der Base Excess, kurz BE, ist ein diagnostischer Parameter der Blutgasanalyse, der eine Aussage über das Säure-Base-Gleichgewicht des Blutes trifft.
Die Basenabweichung ist die Konzentration an titrierbarer Base oder Säure, die sich durch Titration auf pH 7,40 unter den Bedingungen pCO2 = 5,33 kPa (40 mmHg) und t = 37 °C ergibt.
Der pH-Wert gibt daher an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist, wobei sie die am häufigsten gemessenen Werte zwischen etwa 0 und 14 bewegen. Je kleiner der pH-Wert, desto saurer ist die Lösung. Je größer der pH-Wert, desto basischer ist die Lösung.
Der Kohlendioxid-Partialdruck (pCO2) beträgt im arteriellen Blut 35 bis 46 mmHg. Der Sauerstoff-Partialdruck (pO2) liegt im arteriellen Blut bei 75 bis 105 mmHg. Die Bicarbonat-Konzentration im Blut liegt bei 21 bis 26 mmol/l. Dieser Wert gilt sowohl für das arterielle als auch für das venöse Blut.
Der Kohlendioxidpartialdruck (pCO2) im Blut ist eine Labormessgröße, die im Rahmen der Blutgasanalyse im arteriellen bzw. Kapillarblut bestimmt wird. Der pCO2 spiegelt die Menge des im arteriellen Blut gelösten Kohlendioxids wider.
Blutgaswerte: Normalwerte
| Parameter | Normbereich |
|---|
| pO2-Wert | 75 – 100 mmHg |
| pCO2-Wert | 35 – 45 mmHg |
| pH-Wert | 7,36 – 7,44 |
| Basenüberschuss (BE) | -2 bis +2 mmol/l |
Eine Azidose (auch Acidose, von lateinisch acidum „Säure“) ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes bei Menschen und Tieren, die ein Absinken des pH-Werts im Blut (oder anderen Körperflüssigkeiten) bewirkt. Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,35, spricht man von einer Azidose.
Blutgase sind die vom Blut transportierten Atemgase Sauerstoff und Kohlendioxid. Zu den Blutgaswerten zählen neben diesen auch der Basenüberschuss (BE), der ph-Wert sowie das Bicarbonat. Die Blutgaswerte stellen die Werte dar, die die Atmung beeinflussen oder von ihr beeinflusst werden.
Die Blutgasanalyse (kurz BGA, mitunter auch unter dem Eponym Astrup nach Poul Bjørndahl Astrup bekannt) ist ein Verfahren zur Messung der Gasverteilung (Partialdruck) von O2 (Sauerstoff), CO2 (Kohlenstoffdioxid) sowie des pH-Wertes und des Säure-Basen-Haushaltes im Blut.
In den ersten Augenblicken nach der Geburt befreien sich die Atemwege des Babys durch seine ersten Atemzüge und vielleicht sogar einen kräftigen Schrei vom restlichen Fruchtwasser. Die Nabelschnur wird kurz über dem Nabel abgeklemmt und dann mit einer scharfen Schere durchschnitten - dem Kind tut dies nicht weh.In den ersten Augenblicken nach der Geburt befreien sich die Atemwege des Babys durch seine ersten Atemzüge und vielleicht sogar einen kräftigen Schrei vom restlichen Fruchtwasser. Die Nabelschnur wird kurz über dem Nabel abgeklemmt und dann mit einer scharfen Schere durchschnitten - dem Kind tut dies nicht weh. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird nach der Geburt eine orale Vitamin-K-Gabe (in Form von Tropfen) empfohlen und nach Zustimmung der Eltern durchgeführt, in manchen Kliniken nach 2 Tagen bis einer Woche eine weitere. Gestillten Babys wird manchmal nach einigen Wochen eine dritte Vitamin-K-Gabe verabreicht.
Der normale Geburtsprozess ist für das Kind sehr anstrengend, fördert aber lebenswichtige Reifungsprozesse und ist damit ein sinnvolles „Training“. Das Kind wird dabei von mechanischen Reizen und der Wirkung verschiedener Hormone beeinflusst. Die Wehen wirken während der Geburt wie eine intensive Massage.
Die sogenannte Käseschmiere (Vernix caseosa) überzieht das Neugeborene wie eine Schutzschicht. Sie dient dem besseren Gleiten während der Geburt und verhindert zu großen Wärmeverlust des Säuglings nach der Geburt.
"Bei dem Transponderchip handelt es sich um einen so genannten elektronischen Wächter", erklärt Constanze Dulich, stellvertretende kaufmännische Direktorin des Johanniter-Krankenhauses. Die Chips erhalten Mutter und Baby unmittelbar nach der Geburt und tragen sie am Körper.
Neugeborene haben in den ersten Tagen nach der Entbindung häufig rote, entzündete und verklebte Augen, vor allem, wenn während der Geburt Blut oder Fruchtwasser in die Augen gekommen sind und sich dann ein gelbliches Sekret in den Augenwinkeln ansammelt.
Die Prophylaxen sind nicht verpflichtend, sollten die Eltern eine oder mehrere Prophylaxen ablehnen, kann es sein, dass sie dies mit einer Unterschrift bestätigen müssen.
- Augenprophylaxe.
- Vitamin K Prophylaxe.
- PKU Test / Stoffwechselscreening.
- Rachitis Prophylaxe mit Vitamin D.
- Hüftscreening.
- Hörscreening.
Das Neugeborene darf dann gleich so wie es ist zu seiner Mama, damit die beiden sich "beschnuppern" können. Trotzdem: der Apgar-Test muss gemacht werden. Eine Minute nach der Geburt und dann noch einmal ein paar Minuten später. Diesen Test bekommen die frischgebackenen Eltern aber meist gar nicht richtig mit.
Die Hälfte der Babys wurde in den ersten Stunden nach der Geburt gebadet, so wie es in den meisten Kliniken lange üblich war, die andere Hälfte erst nach frühestens zwölf Stunden.
Sauerstoffmangel vor oder während der Geburt ist für ein Baby äußerst bedrohlich, schlimmstenfalls tödlich. Zwar kommt dies dank der intensiven medizinischen Überwachung nur noch bei weniger als drei Prozent aller Entbindungen vor.
Tanja Brunnert, Kinder- und Jugendärztin in Göttingen: "Pusten Sie dem Baby ins Gesicht, dann holt es reflexartig Luft." Wann zum Arzt? Immer wenn Sie beunruhigt sind wegen längeren Aussetzern. Auf jeden Fall, wenn Finger oder Gesicht bläulich sind – ein Hinweis auf Sauerstoffmangel.
Mit unseren Tipps können Sie dabei helfen, dass Ihr Baby bei Hitze einen kühlen Kopf bewahrt.
- Direkte Sonne meiden.
- Sonnencremes verboten!
- Wasser erst ab Beikostgabe.
- Baumwollshirt statt Nicki-Strampler.
- Kinderwagen statt Tragetuch.
- Kein kühles Nass für Babys.
- Keine Zugluft beim Schlafen.
Wie kann es überhaupt zum Sauerstoffmangel kommen? Eine mögliche Ursache ist eine nicht ausreichend durchblutete Plazenta während der Zeit im Mutterleib. Auch Komplikationen mit der Nabelschnur oder Infektionen vor der Geburt können der Grund sein.