Hier gibt es zwei Antworten: Eine Technische und eine, mit der Sie auch etwas anfangen können. Zunächst die technische Antwort: SSDs kommen auf Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 550 Megabyte pro Sekunde, in der Praxis gerade beim Schreiben etwas weniger. HDDs bringen nur schlappe 120 MB/s auf den Tacho.
Vorteile einer SSDSowohl das Booten, das Laden von Programmen als auch das Lesen und Schreiben von Daten geht mit bis zu 3200 MB/s nicht nur deutlich schneller, sondern auch wesentlich effizienter und leiser vonstatten.
Man kann über den Microsoft Datei Explorer zum Beispiel durch die Tastenkombination [Windows+E] starten. Einen Rechtsklick auf das Laufwerk (Festplatte, Volume) Eigenschaften starten! Und unter Registerkarte "Tools" und das Laufwerk oder "Optimieren" , um zu erkennen, ob SSD, or HDD!
Eine gute Kompromisslösung kann darin bestehen, sich eine SSD mit 128 oder 256 GByte und zusätzlich eine Festplatte mit mehreren TByte anzuschaffen. So lassen sich Betriebssystem und Programme auf der SSD ablegen, während große Datendateien wie Videos, Bilder- und Audiosammlungen auf der Festplatte gespeichert werden.
Desweiteren soll das SSD 70% weniger Strom verbrauchen als eine Standard SATA-Festplatte. Ebenfalls interessant ist die Haltbarkeit. SSDs sollen unbegrenzt lange Lesen können. Besonders schön ist auch, dass eine Defragmentierung aufgrund der marginalen Lese-Zugriffszeiten bei SSD-Festplatten nicht mehr nötig ist.
Normalerweise beträgt ein modernes 7200RPM-HDD mit angeschlossenem SATA etwa 80-160MB/s, während ein SSD hat eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von etwa 500 MB/s.
Die Geschwindigkeit einer SSD steht und fällt mit dem darin verbauten Controller. Er steuert den Datenaustausch zwischen dem Flash-Speicher und dem Betriebssystem. Die aktuell leistungsfähigsten Controller stammen von Intel und Indilinx. Erstere werden beispielsweise von Intel und Kingston verbaut.
HDD oder SSD: Unterschiede in der Funktionsweise
Die klassische HDD besteht aus einer oder meist mehreren Magnetscheiben und jeweils einem Lesekopf. Eine SSD besteht hingegen aus vielen Flash-Speichern, wie sie auch in USB-Sticks verbaut sind. Das heißt: In einer SSD sind keine mechanischen Teile verbaut.Auch als Festplatte für die Datensicherung ist eine SSD daher nahezu perfekt. Diese Festplatten-Modelle sind wesentlich stabiler, was Stöße und Rüttler betrifft. Wird eine HDD beim Schreiben oder Lesen gestoßen, so können wichtige Daten verloren gehen. Bei einer SSD kann dies nicht so leicht vorkommen.
Nachteile von SSD-FestplattenDer größte Nachteil der Solid State Drives ist, dass sie viel mehr kosten als Festplattenlaufwerke mit der gleichen Menge an Speicherkapazität. SSD-Laufwerke sind sehr teuer in der Herstellung und im Vergleich mit normalen Festplatten werden sie zu übertriebenen Preisen verkauft.
Im Allgemeinen sind zwei verschiedene Arten von Sekundärspeichern verfügbar: Hard-Disk-Drives (HDDs), also Festplattenlaufwerke, und Solid-State-Drives (SSDs), was frei übersetzt „Festkörper-Laufwerke“ bedeutet. Zwar werden SSDs oft als Festplatten bezeichnet, das ist jedoch nicht ganz richtig.