1975 war das Geburtsjahr der ersten „tragbaren“ Digitalkamera. Konstruiert wurde sie von Steven J. Sasson von Kodak.
Das Prinzip der Camera Obscura erkannte bereits Aristoteles. (384–322 v. Chr.) In der Schrift Problemata Physica wurde schon die Erzeugung eines auf dem Kopf stehenden Bilds durch eine Camera Obscura beschrieben.
Die digitale Fotografie nutzt im Unterschied zur herkömmlichen chemischen Fotografie die Möglichkeiten der Computertechnik zum Speichern und Darstellen der Bilder sowie zur Bildbearbeitung. Sämtliche Vorgänge von der Bildaufnahme über die Bearbeitung bis zur Ausgabe eines Papierfotos vollziehen sich digitalisiert.
Im Jahr 1991 kam mit der Dycam Model 1 (in Europa eher als Logitech Fotoman bekannt) die erste Digitalkamera für Consumer auf den Markt. Der Sensor löste 376 x 240 Bildpunkte in 256 Graustufen auf und die Kamera speicherte 32 Bilder in 1 MB internem Speicher.
In Dresden entwickelte die Firma Ihagee schließlich die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt. Unter dem Namen „Kine Exakta“ wurde sie 1936 auf der Leipziger Frühjahresmesse der Öffentlichkeit präsentiert. Erfinder dieser Sensation war der aus Dresden stammende Konstrukteur Karl Nüchterlein.
Bereits 1999 kam in Japan das erste Kamerahandy auf den Markt, hier dauerte es noch drei weitere Jahre, bis es soweit war. Im Jahr 2002 erschienen mit dem Nokia 7650, dem Panasonic EB-GD87 und dem Sharp GX10 gleich drei Handys, in denen eine Kamera integriert war.
Licht trifft auf Sensor – Wie entsteht ein digitales Bild? Durch die Linsengruppen eines Objektivs dringen die Strahlen ins Innere der Fotokamera. Das Licht des Motivs trifft dort lichtempfindliche Dioden, welche zum optimalen Einfangen des Lichts mit Mikrolinsen versehen sind.
Mit der Einführung der ersten Kodak-Kamera im Jahr 1889 erreichte die Entwicklung einen Stand, der sich im Wesentlichen bis heute halten konnte. Erst die Elektronik und schließlich die Digitalisierung brachten neue fotografische Verfahren hervor.
Der Begriff Kamera stammt von dem Begriff "camera obscura" , Lochkamera. Die Lochkamera war eine der ersten Kameras, mit denen Objekte und Bilder abgebildet wurden.
Die wahrscheinlich erste dauerhafte, bis heute erhaltene Fotografie zeigt den Blick aus einem Arbeitszimmer in Le Gras. Aufgenommen wurde sie von Joseph Nicéphore Niépce 1826/1827. Er arbeitete zusammen mit Louis-Jacques-Mandé Daguerre an einem Verfahren, die Bilder der Camera obscura für die Ewigkeit festzuhalten.
Die von Johann Sturm 1676 entwickelte Spiegelreflexkamera mit aufrechtem Bild (Ablenkspiegel) entwickelte er weiter, indem er eine Teleskoplinse aus zwei Teilen (konvex und konkav) mit verschiedenen Brennweiten hintereinander setzte, sodass ein größeres Abbild entstand (Reflex Camera Obscura).
Ein digitales Bild ist ein Bild, das nur aus Ziffern (Zahlen) besteht. Digital kommt vom lateinischen Wort digitus, dem Finger, der Zehe. Zahlen können von einem Computer (Rechner) verarbeitet, berechnet werden. Der Computer kann digitale Bilder auf verschiedenen Geräten ausgeben (zum Beispiel Bildschirm, Drucker).
Im ursprünglichen Sinne bedeutet Digitalisierung das Umwandeln analoger Informationen in digitale Formate. Heute verbindet man mit dem Begriff häufig den digitalen Wandel von Privat- und Geschäftsleben.
Das erste Foto der Welt, das in einer Kamera entstand, wurde im Jahr 1826 von Joseph Nicéphore Niépce aufgenommen. Das Foto wurde von den Fenstern des Hochhauses von Niépce in der Region Burgund in Frankreich aufgenommen.
Einer der wichtigsten Faktoren zur Erfindung einer Methode, ein optisches Muster in einem chemischen Prozess zu einer lichtempfindlichen Schicht umzuwandeln, war eine Entdeckung, die sowohl vom jungen russischen Amateurchemiker Bestuzhev-Rjumin (1693 - 1766) gemacht wurde, der später ein prominenter Staatsmann und
Die frühen VerfahrenDie vermutlich erste Fotografie der Welt „Blick aus dem Arbeitszimmer“ wurde im Frühherbst 1826 durch Joseph Nicéphore Niépce im Heliografie-Verfahren angefertigt.
Wer hat die Camera obscura erfunden?