Saturn (Planet)
| Saturn |
|---|
| Max. scheinbare Helligkeit | −0,55m |
| Temperatur* Min. – Mittel – Max. | 134 K (−139°C) |
| *bezogen auf das Nullniveau des Planeten |
| Sonstiges |
Merkur:
- Durchmesser: 4879 Kilometer.
- Abstand zur Sonne: 57,9 Millionen Kilometer.
- Masse: 0,055 Erdmassen.
- Umlaufzeit (um die Sonne ): 88 Erdentage.
- Monde: 0.
- Rekorde: Auf dem kleinsten Planeten unseres Sonnensystems herrschen die größten Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht: über 500 Grad!
Jupiter (Planet)
| Jupiter |
|---|
| Temperatur* Min. – Mittel – Max. | 165 K (−108 °C) |
| *bezogen auf das Nullniveau des Planeten |
| Sonstiges |
| Monde | 79 |
Pluto wurde als Himmelskörper vor 90 Jahren entdeckt. Lange war er der neunte Planet unseres Sonnensystems. 2006 wurde ihm der Planetenstatus aber aberkannt.
Denn noch vor einigen Jahren waren sich die Wissenschaftler einig: Unser Sonnensystem hat neun Planeten. Und zwar die vier inneren Gesteinsplaneten, die recht klein sind: Merkur, Venus, Erde und Mars. Dann – immer von der Sonne nach außen gesehen – die vier großen „Gas-Riesen“ Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Insgesamt bietet der Mars zukünftigen Besuchern alles andere als eine lebensfreundliche Umgebung. Seine Temperaturen können je nach Region sowie Jahres- und Tageszeit zwischen 0 Grad Celsius und minus 100 Grad Celsius schwanken.
Da die dünne Marsatmosphäre nur wenig Sonnenwärme speichern kann, sind die Temperaturunterschiede auf der Oberfläche sehr groß. Die Temperaturen erreichen in Äquatornähe etwa 20 °C am Tag und sinken bis auf −85 °C in der Nacht. Die mittlere Temperatur des Planeten liegt bei etwa −55 °C.
Drei US-Astronomen haben sich unser Sonnensystem vorgenommen und die Umläufe der einzelnen Planeten durchgerechnet. Ihr Ergebnis: Merkur ist der Durchschnitts-Nachbar für die Erde – und alle anderen Planeten im Sonnensystem. Denn über die Jahre ist er allen Planeten am nächsten.
Die Venus ist eines der auffälligsten Objekte am Himmel - und nach Sonne und Mond auch das hellste: Ihre dichte Wolkendecke reflektiert 76 Prozent des auftreffenden Sonnenlichts - eine Albedo von 0,76. Die Rückstrahl-Fähigkeit von frischem Schnee ist mit 0,9 nur wenig höher.
| Erde |
|---|
| Temperatur* Min. – Mittel – Max. | 184 K (−93 °C) 288 K (+15 °C) 331 K (+58 °C) |
| Hauptbestandteile Stickstoff: 78,08 % Sauerstoff: 20,95 % Argon: 0,93 % Kohlenstoffdioxid: 0,042 % Neon: 0,002 % |
| *bezogen auf das Nullniveau des Planeten |
| Sonstiges |
Als Abendstern wird das nach Sonnenuntergang hervortretende hellste Gestirn außer dem Mond bezeichnet, insbesondere der Planet Venus, wenn er am Abend sichtbar ist für etwa sieben Monate im 19-Monate-Zyklus.
Die Venus ist im Sonnensystem unser innerer Nachbar im All. Sie ist, bezieht man es auf den erdnächsten Punkt, gerade einmal 40 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Der Mars, unser äußerer Nachbar, bringt es auf eine Mindestentfernung von 56 Millionen Kilometer.
Merkur (Planet)
| Merkur |
|---|
| Temperatur* Min. – Mittel – Max. | 100 K (−173 °C) 440 K (+167 °C) 700 K (+427 °C) |
| *bezogen auf das Nullniveau des Planeten |
| Sonstiges |
| Größenvergleich zwischen Merkur (links) und Erde |
Was ist der Durchmesser von Venus?
Bei der Annäherung an die Erde steht sie östlich der Sonne und erscheint als „Abendstern“ am Himmel. Hat sie die Erde überholt und entfernt sich wieder von ihr, steht die Venus westlich der Sonne und erscheint als „Morgenstern“ am Himmel.
Die Statistik zeigt die maximalen sowie die minimalen Entfernungen der Planeten des Sonnensystems zur Erde gemessen in Millionen Kilometer. Die maximale Entfernung des Neptun zur Erde beträgt 4.687,3 Millionen Kilometer.
Im Spätsommer und Herbst zu sehenNeptun braucht fast 165 Jahre, um einmal die Sonne zu umrunden - und so das Firmament entlang der Ekliptik zu durchlaufen. Er bewegt er sich nur um etwa zwei Grad pro Jahr ostwärts und ändert seine Position kaum. Von einem Sternbild ins nächste wandert er fast 14 Jahre lang.
Er ist 57-mal größer als die Erde, rotiert aber ziemlich schnell, so dass ein Tag nur 16 Stunden und 7 Minuten dauert. Seine durchschnittliche Entfernung zur Sonne beträgt ungefähr 4.500 Millionen Kilometer, und ein Jahr auf dem Neptun dauert beinahe 165 Erdenjahre.
Ein Gasplanet oder Gasriese („planetarer Gasriese“) ist in der Astronomie ein Riesenplanet, der überwiegend aus leichten Gasen wie Wasserstoff und Helium besteht. Früher galten vier Planeten des Sonnensystems als Gasriesen: Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Der römische Gott Neptun (lateinisch Neptūnus, etruskisch netun(u)s) entspricht dem griechischen Wassergott Poseidon und war ursprünglich vermutlich der Gott der fließenden Gewässer, der springenden Quellen oder sogar des Wetters.
Wie lange dauert ein Tag auf dem Neptun?
Grobübersicht nach Planet
| Planeten |
|---|
| Nr. | Jupiter | Saturn |
|---|
| 15. | Elara | Tethys |
| 16. | Dia | Telesto |
| 17. | Carpo | Calypso |
Der Mond kreist um die Erde, und er dreht sich um die eigene Achse. Aber beides dauert genau gleich lang, nämlich 27 Tage und 7 Stunden. Beim Mond sind die beiden Rhythmen synchronisiert: Ein "Mond-Jahr" ist genau so lang wie ein "Mond-Tag" – eben diese 27 Erd-Tage.
Da steht der Mond auf der Nachtseite der Erde, also auf der Seite der Erde, die gerade der Sonne abgewandt ist. In dieser Situation strahlt die Sonne sozusagen an der Erde vorbei direkt auf die volle Vorderseite des Mondes. Deswegen sehen wir den Vollmond.
Richtig! Der Mond dreht sich etwa alle 29 Tage um seine eigene Achse. Deshalb dauert ein Mondtag etwa 29 Erdtage.
Der Mond ist der Erde näher als die SonneWer genau in den Himmel schaut, kann sogar die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn erkennen. Sie sind der Erde am nächsten.
Während eines Monats läuft der Mond einmal um die Erde und dreht sich währenddessen auch genau einmal um die eigene Achse. So kommt es, dass immer die gleiche Seite zur Erde zeigt, sozusagen als wäre der Mond festgebunden. Wissenschaftler sprechen von „gebundener Rotation“.
Wie weit entfernt sich der Mond?
Ohne den Mond hätten wir keine verlässlichen Jahreszeiten. Denn der Mond stabilisiert die Erdachse. Gäbe es ihn nicht, geriete die Erdachse alle paar Millionen Jahre kräftig ins Trudeln. Ohne Mond wären Ebbe und Flut viel schwächer, und diese ganzen Überschwemmungsgebiete hätte es in der Form nicht gegeben.
Er ist der hellste Himmelskörper am Nachthimmel: der Mond. In Vollmondnächten scheint er so hell, dass manche Menschen schlecht schlafen können. Er erscheint so groß wie die Sonne und die Sterne wirken daneben wie winzige Lichtpunkte.
Unser Mond umkreist die Erde jedoch auf einer fast kreisförmigen Bahn mit einer mittleren Entfernung von 384.400 Kilometern, also mehr als dem 30-fachen des Erddurchmessers. Und in dieser Entfernung gibt es keine Reste der Erdatmosphäre und damit auch keine Luftreibung mehr.