Das Ranking der besten Uni im Fachbereich Medizin wird in Deutschland von der Universität Heidelberg angeführt. Die Uni Heidelberg erzielt regelmäßig Spitzenpositionen in der Medizin und kann auch international mithalten.
Wer an deutschen Hochschulen Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, braucht in der Regel einen sehr guten Abi-Durchschnitt – bei Humanmedizin liegt er bei 1,0 oder 1,1 – oder muss sich auf sehr viel Wartezeit einstellen. Für Humanmedizin wartet man mittlerweile 15 Semester auf einen Studienplatz.
Teuer sind dagegen Studiengänge wie Natur- und Ingenieurwissenschaften und vor allem: Medizin. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts. Ein Student der Humanmedizin kostet eine Uni im Jahr durchschnittlich 31.690 Euro, ein angehender Veterinärmediziner immerhin 18.730 Euro.
Um ohne Abitur zugelassen zu werden, benötigt der Bewerber eine fachgebundene Hochschulreife. Um diese zu bekommen, ist in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung, Berufserfahrung und ein Einstufungstest notwendig.
Pro Semester muss man zwischen 6.000 und knapp 12.000 Euro rechnen. Das ist viel Geld, daher bieten einige Universitäten verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung an. Der Student kann seine Studiengebühren sofort, pro Monat oder vollständig nach dem Studium bezahlen.
Dem Ranking zufolge ist die Technische Universität München Deutschlands beste Uni. Sie schaffte es als einzige unter die Top 50 – genau auf Platz 50 wie auch schon im Vorjahr. Das gute Abschneiden der TU München ist vor allem auf den Faktor „Reputation bei Arbeitgebern“ zurückzuführen.
Das heißt, mit einer fachgebundenen Hochschulreife im Bereich Gesundheit und Pflege, kannst du dich an Universitäten/Hochschulen auch nur für die gesundheitlichen Studiengänge (z. B. Medizin) bewerben. Auch mit der Fachhochschulreife kannst du an einer Universität/Hochschule studieren.
Geh an eine oder mehrere Hochschulen in deiner Nähe und besuche Vorlesungen oder Seminare. An großen Hochschulen mit Hörsälen, die hunderte Studenten fassen, fällt es gar nicht auf, wenn du dich einfach mal dazu setzt. Viele Unis und Fachhochschulen bieten zu diesem Zweck sogar Schnuppertage an.
Fazit: Ein Medizin Fernstudium oder Abendstudium, mit dem man sich zum Arzt ausbilden lassen kann, gibt es nicht. Wohl aber alternative Fernstudiengänge im Bereich Gesundheit sowie Weiterbildungs-Studiengänge für Ärzte und Mediziner.
NC für Medizin – Die Bundesländer im Überblick
| Bundesland | Numerus Clausus Medizin |
|---|
| Niedersachsen | 1,2 |
| Nordrhein-Westfalen | 1,0 |
| Rheinland-Pfalz | 1,0 |
| Saarland | 1,0 |
Ende 2017 waren es rund 10 750 Studienplätze für Humanmedizin, diese Zahl soll auf 17 000 steigen. Wer künftig einen der begehrten Studienplätze bekommen wird, soll auch mit dem Masterplan 2020, der vor drei Jahren von der Bundesregierung gestartet wurde, reformiert werden.
Fast 50.000 Euro kostet ein Medizinstudium an der Universität Witten-Herdecke, wenn man es in der Regelstudienzeit von zehn Semestern abschließt. Denn obwohl die Hochschule öffentliche Fördermittel bekommt, finanziert sie sich als Privatuniversität auch durch Studiengebühren.
Du kannst Medizin in Österreich also in Linz, Krems, Salzburg, Graz, Innsbruck oder Wien studieren. Kommt ein Medizin-Studium an einer Privatuniversität für dich nicht in Frage, bleiben dir die MedUnis in Linz, Graz, Innsbruck oder Wien.
Zum
Medizin Studieren ohne Abitur kommt eine Ausbildung in folgenden Berufen in Frage: Arzthelferin/ Arzthelfer.
Fachgebundene Studenberechtigung
- Abgeschlossene Mittlere Reife.
- Abgeschlossene 2-jährige Berufsausbildung mit Note besser als 2,5.
- 3 Jahre Berufserfahrung im medizinischen Umfeld.
Sogar mit einem Abiturdurchschnitt im 2er Bereich, gibt es die ein oder andere Universität, die dich mit einem Top-TMS-Ergebnis noch Medizin studieren lassen würde. Dafür musst du im TMS allerdings supergut sein und das geht. Der TMS ist entgegen aller Behauptungen stark trainierbar.
Im Sommersemester 2019 konnte an insgesamt nur 9 Universitäten mit dem Studium der Humanmedizin begonnen werden. Zur Vergabe standen 1.687
Studienplätze.
Wo kann man im Sommersemester Medizin studieren?
| Universität | Anzahl der Plätze |
|---|
| Charité Berlin | 325 |
| Erlangen-Nürnberg | 175 |
| Gießen | 175 |
| Göttingen | 147 |
Humanmedizin Studium. Mit dem Humanmedizin Studium qualifizierst Du Dich für eine Tätigkeit als Arzt in unterschiedlichen Institutionen wie einer Klinik oder der eigenen Praxis.
Im Sommersemester 2019 waren dies 1.687 Plätze, auf die sich 18.928 Interessenten beworben haben. Das Studium an staatlichen Universitäten ist kostenlos, lediglich ein Semesterbeitrag (etwa in Höhe von 200 – 300 €) ist für das Semesterticket und andere soziale Leistungen der Uni zu bezahlen.
Wo kann man in Deutschland Medizin studieren?
- RWTH Aachen. RWTH Aachen (W)
- Charité Berlin. Charité Berlin (W/S)
- Ruhr-Universität Bochum.
- Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
- Technische Universität Dresden.
- Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
- Universität Duisburg-Essen.
Wenn du in Deutschland Medizin studierst, machst du als Abschluss das Staatsexamen. Dein Studium beginnt mit dem Grundstudium, das vier Semester dauert und mit einer ersten Zwischenprüfung endet. Das anschließende Hauptstudium umfasst weitere sechs Semester.
Dazu gehören die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Anatomie, Physiologie und Biochemie. In der vorlesungsfreien Zeit müssen insgesamt 3 Monate Pflegepraktikum abgeleistet werden. Die Vorklinik endet mit dem 1. Staatsexamen, auch Physikum genannt.
Aufbau und Struktur: Viele Stationen auf dem Weg zum Arztberuf. Das Studium der Humanmedizin dauert mindestens sechs Jahre und drei Monate.